Der Briard stammt ursprünglich aus Frankreich und zählt lt. FCI-KLassifikation zur Gruppe 1 der Hüte- und Treibhunde, Sektion Schäferhunde. Der FCI-Rassename "Berger de Brie" ist heute weniger gebräuchlich als die später entstandene Kurzform "Briard". Es gibt den wohl elegantesten unter den Hütenhunden in den Farbvarianten noir (schwarz), fauve (weizen- oder hirschfarben) und gris (grau). Die Widerristhöhe beträgt bei den Rüden zwischen 62 und 68 cm, bei den Hündinnen 56 - 64 cm.

Über den Briard

Als rustikaler, geschmeidiger, muskulöser, gut proportionierter Hirtenhund aus Frankreich wurde er früher und eher selten noch heute zum Hüten von Schafherden verwendet. Heutzutage ist es meist die Familie, die er behütet. Er wird von sich aus auf „seine Leute“ achten und immer um sie herum sein. Der Briard eignet sich daher keinesfalls als Ketten- und Hofhund und schon gar nicht zur Zwingerhaltung!

Sein Wesen ist temperamentvoll, ausgeglichen, anpassungsfähig, sehr lernwillig, selbstbewusst, weder aggressiv noch furchtsam mit einer guten Portion Schutztrieb. Fremden gegenüber verhält er sich meist eher misstrauisch bzw. zurückhaltend und prüft erstmal, bevor er Freundschaft schließt. Dies ist aber oft abhängig von der Zuchtlinie, denn es gibt auch überaus freundliche Briards, die vollstes Vertrauen in jeden Menschen zeigen.

In der Familie zeigt er sich liebevoll, verschmust, tolerant gegenüber anderen Haustieren. Einen Jagdtrieb hat er nicht (Ausnahmen bestätigen die Regel), auch wenn er gerne mal einem Vogel oder Hasen nachrennt. In der Wohnung verhält er sich angenehm ruhig, aber wachsam. Briards sind keine Kläffer. Sein langes Ziegenhaar hat wenig Unterwolle, haart kaum, muss aber im adulten Alter alle zwei bis drei Wochen, im Welpen- und Junghundealter wöchentlich gründlich gekämmt werden. Mit dem passenden Equipment ist dies aber überhaupt kein Problem. Mehr zur Pflege des Briards findet ihr unter Pflege.

Der Briard braucht eine sehr liebevolle, aber konsequente Erziehung vom Welpenalter an. Regelmäßige Besuche auf einem guten Hundeplatz bzw. Briard-erfahrenen Trainern helfen nicht nur bei der Erziehung, sondern machen einem Briard durch seine Gelehrigkeit in der Regel außerordentlich viel Spaß. Einsatz findet er auch oft bei sportlichen Wettkämpfen (Unterordnung, Obedience, Agility, Breitensport u.v.m.).

Da es sich um eine alte Arbeitshunderasse handelt, ist es wichtig, dem Briard eine Aufgabe zu geben. Briards findet man in allen Hundesportarten:  Obedience, Agility, Breitensport, Schutzhundesport, Mantrailing etc, aber auch als Rettungshunde und Therapiehunde finden sie immer mehr Möglichkeiten, ihren Arbeitseifer unter Beweis zu stellen. Dem Briard ist aber vor allem eines wichtig: er will mit dabei sein. 

 

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